Amin Nasser, CEO von Saudi Aramco, wies Prognosen einer massiven Ölschwemme als „stark übertrieben” zurück und verwies dabei auf die niedrigen globalen Ölvorräte und die schwindenden Reservekapazitäten. Die IEA hob zwar ihre Schätzung für das Wachstum der Ölnachfrage bis 2026 an, stellte jedoch fest, dass der Markt weiterhin überversorgt ist. Die OPEC geht davon aus, dass sich der Markt aufgrund des robusten Nachfragewachstums ausgleichen wird, was im Gegensatz zu den Prognosen der Analysten steht, die für 2026 Preise unter 60 US-Dollar pro Barrel erwarten.